DKSJ Exchange

Die Direktorenkonferenz der Schweizerischen Jazzschulen (DKSJ) setzt mit den Exchange Nights eine neue partnerschaftliche Konzertreihe fort. Ausgewählte Bachelor-Projekt-Bands der Jazzabteilungen der vier deutschschweizer Musikhochschulen Basel, Bern, Luzern und Zürich präsentieren sich mit Konzerten in den Städten der Partnerschulen.

Gute Musik muss gehört werden. Mit den Exchange Nights haben die Jazzabteilungen der fünf Musikhochschulen

Basel, Bern, Lausanne, Luzern und Zürich eine Plattform für junge Talente der Schweizer Jazzszene geschaffen.

Hier treffen sich ausgewählte Studierende, tauschen sich aus und präsentieren ihre Abschlussprojekte des

Bachelor-Studiengangs auf einer kleinen Tournee durch die Schweiz.

Wendigo Society (HSLU)

Als Wendigo bezeichnet man ein fiktives Wesen aus der Anishinabe Folklore, dem grössten Volksstamm der Native Americans. Wendigo wird gemeinhin als ein rachsüchtiger Geist gesehen, der mit Kannibalismus und Wahnsinn assoziiert wird.
Manchen Überlieferungen zufolge wird zum Wendigo wer zu Lebzeiten eigennützig und entgegen dem Allgemeinwohl handelte. Die Strafe dafür sind ewige Rastlosigkeit und ein nie endender Hunger.
Von dieser und weiteren Geschichten erzählt die Wendigo Society mit Kompositionen und Texten von Linus Meier in Zusammenarbeit mit Sherley Ureña und Dominik Zäch. Die Band setzt sich aus Musiker*innen einer jungen Szene aus Luzern, Zug und Zürich zusammen und verbindet Afrobeat, Reggae und Dub mit sphärischen Improvisationen und Klängen aus dem zeitgenössischen Jazz.

Sherley Ureña (voc), Dominik Zäch (g), Vinzent Rigling (g), Linus Meier (b), Silvan Schmid (dr),
Dionys Jäger (perc)

Max with Snacks (FHNW)

Max with Snacks" erkundet mit einer Reihe von Standards und Eigenkompositionen, wachem Interplay und ausgeprägtem Improvisationsgeist verschiedene Stile und Stimmungen des Quartettformats.

 

Martin Theurillat (g), Iannis Obiols (p), Nadav Erlich (b), Max Liebenberg (dr)

Zdenek Tománek Trio (FHNW)

Mit seinem neuen Trio nimmt der tschechische Saxophonist die Herausforderung an, sowohl Eigenkompositionen als auch eigenwillige Arrangements zu präsentieren.

Zdenek Tománek (sax), Snejana Prodanova (b), Max Liebenberg (dr)

Isabel Richiusa Trio (ZHdK)

Die Kompositionen von Isabel Richiusa sind inspiriert aus ihrem innersten Kern und vom Hafen des Jazz aus und transzendieren die Grenzen zwischen Jazz, Folk und Kunstmusik.

Die Musik wird in ein reines und ästhetisches Klangbild gebracht, immer mit der Bereitschaft sich verletzlich und fragil zu zeigen. Die Kompositionen tragen emotionale

Tiefe und Klarheit. Ruhe und Intensität, Emotion und Intellekt, poetischer Sinn und Sinnlichkeit werden vereint in einem zeitgenössischen Spiel. Die Kompositionen setzen sich mit dem täglichen ‚Sein’ auseinander. Jedem Wort und jeder Note wird eine eigene Bedeutung gegeben. Eine schwebende, intime und expressive Musik, die ihre Kraft aus den Rhythmen schöpft und sich in virtuose Formen umwandelt. In einem kammermusikalischen Ensemble mit 

 

Isabel Richiusa (voc), Max Petersen (p), Phelan Burgoyne (dr)

Octante-et-Onze (HKB) Elori Baume 

Octante-et-Onze bewegt sich selbstsicher auf einer schmalen Linie zwischen einerseits leichtem Pop für ein breites Publikum und andererseits komplexen Harmoniefolgen, unregelmässigen Rhythmen und ausgeklügelten Strukturen, für das anspruchsvollere Publikum. Unser omnivorer und hausgemachter Jazz nährt sich von der musikalischen Breite der Mitglieder von Octante-et-Onze, die mit Jazz, Hip-Hop und Funk, aber auch minimaler Musik, Pop und Rock grossgeworden sind.

Elori Baume (ts), Julien Ehrensperger (g), Loïc Baillod (b), Corentin Barro (dr)