DKSJ Exchange

Die Direktorenkonferenz der Schweizerischen Jazzschulen (DKSJ) setzt mit den Exchange Nights eine neue partnerschaftliche Konzertreihe fort. Ausgewählte Bachelor-Projekt-Bands der Jazzabteilungen der vier deutschschweizer Musikhochschulen Basel, Bern, Luzern und Zürich präsentieren sich mit Konzerten in den Städten der Partnerschulen.

Gute Musik muss gehört werden. Mit den Exchange Nights haben die Jazzabteilungen der fünf Musikhochschulen

Basel, Bern, Lausanne, Luzern und Zürich eine Plattform für junge Talente der Schweizer Jazzszene geschaffen.

Hier treffen sich ausgewählte Studierende, tauschen sich aus und präsentieren ihre Abschlussprojekte des

Bachelor-Studiengangs auf einer kleinen Tournee durch die Schweiz.

Bands 2021

DKSJ Exchange Nights 2021 – muralim (Zürich)

Die Suche nach dem Was, Fragen ohne Antworten und Antworten auf unbekannte Fragen. Muralim macht sich auf den Weg. Mit eingängigen Melodien, gestützt auf satten Grooves und umrahmt von warmen Harmonien. Und wenn man dann alles vergisst und nur das Hier und Jetzt zählt, ist plötzlich alles klar und ganz einfach.

Mauro Reimann (sax), Joachim Frey (g), Tim Bond (p), Elias Kirchgraber (b), Martin Maron (dr)

DKSJ Exchange Nights 2021 – LLYV (Lausanne)

Das von der Sängerin und Trompeterin Justine Tornay konzipierte Projekt Llyv bewegt sich irgendwo zwischen Soul und experimentellem Elektro-Pop. Es will seine Zuhörer in ein Universum einführen, das seine Originalität aus dem Dialog zwischen der Stimme der Künstlerin, die von ihren Musikern begleitet wird, und dem blechernen Klang ihres Instruments bezieht. Das Ergebnis ist eine Klangatmosphäre mit mystischen Anklängen und vor allem einer leidenschaftlichen Energie, die keine Angst vor Abenteuern hat.

Justine Tornay (ld/voc/tp), Natan Niddam (kb), Lionel Nemeth (g), Yann Maener (b), Vincent Andreae (dr)

BUREAU BUREAU (Bern)

on the side of the river, nibbled on by weasels and bees.

Am Rande des Flusses. Hitzig, nachdenklich, wütend oder belustigt. Angeknabbert von kleinen Gedanken in Tierkörpern: Habe ich kleine Fische im Kopf, die mich einlullen? Was, wenn wir eigentlich eingefroren in einer Tiefkühltruhe leben und uns jemand auftaut? Was wäre, wenn wir uns ein Haus bauten, in unseren Bäuchen, und in uns selbst einziehen würden? Und was machen all die Telefone auf der Bühne?
Es geht um das - gar nicht mal so leise und langweilige - Warten und um Fragen, die sich stellen, wenn es viel Zeit zum Denken gibt. Musikalisch dargestellt mit Stimme und Percussion. Mal als ein Instrument, mal als vier oder fünf. Mal durch Sprache, mal durch Improvisation. In jedem Fall wild.

 

Sonia Loenne (voc), Michael Cina (perc)

Noé's playground

Mit seinem neuen Repertoire reflektiert Noé Sécula über seine Kindheit und was davon im Laufe der Jahre im erwachsenen Körper und seiner Seele übriggeblieben ist.
Das Resultat ist ein höchst aktueller, reifer Jazz, virtuos und intensiv gespielt.

Noé Sécula (piano), Kuba Dworak (bass), Václav Palka (drums)

Oog


Eine kleine Insel entsteht vor deinem inneren Auge. Verwobene Kletterpflanzen wachsen flink durch die Landschaft. Nebelschwaden suchen sich bedacht ihren Weg in die ungewisse Weite. Wuchtige Wellen treffen auf raue, schroffe Felsblöcke. Entdecke. Verweile. Schaue. Soweit das Auge reicht.
„Oog“ kreiert eine lebhafte Synthese von Jazz, Alternative Pop, elektronischer und improvisierter Musik. Die junge vierköpfige Band aus Luzern bewegt sich eigenwillig von energischen Grooves, über schwebende Synthesizer-Klangflächen bis hin zu freimütigen Spoken-Word-Interventionen in Englisch und Deutsch. Durch unbändige Experimentierlust und die ständige Suche nach neuen Sounds werden die Kompositionen immer wieder aufgebrochen und neu gestaltet.

Lea Stuber (voc), Dominik Zihlmann (p), Léonard Cordier (b), Jérôme Keel (dr)