Der Jazz
im Zeitalter seiner Akademisierung
I don‘t know where jazz is going. Maybe it‘s going to
hell. You can‘t make anything go anywhere. It just happens.
–Thelonious Monk
Music is your own experience, your thoughts, your wisdom. If you don‘t
live it, it won‘t come out of your horn.
–Charlie Parker
INTRO: «THINGS AIN‘T WHAT THEY USED TO BE»
Der Jazz hat eine rasante Entwicklung hinter sich. Der französische
Musikwissenschafter André Hodeir hat aufgezeigt, wie der Jazz in
der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine ähnliche musikalische
Evolution durchlief, wie die abendländische Kunstmusik in den zehn
Jahrhunderten davor. Gemäss dem britischen Historiker Eric Hobsbawm
hat die «extraordinary expansion» des Jazz «practically
no cultural parallel for speed and scope except the early expansion of
Mohammedanism.» Die gesellschaftliche Bedeutung des Jazz hat sich
ebenfalls mehrmals grundlegend geändert, was sich nicht zuletzt an
den Reaktionen ablesen lässt, die er in der Öffentlichkeit auszulösen
vermag.
So qualifizierte die Berner Tageszeitung «Der Bund» 1934 einen
Auftritt von Louis Armstrong als «erschreckenden Alptraum».
Nach diesem vernichtenden Pauschalurteil folgt der entscheidende Satz:
«Wenn man bedenkt: ein Saal voll gebildeter, zivilisierter Mitteleuropäer,
ein Saal voll Schweizer jubelt einem Neger zu, der – nach unserm
Empfinden – alle menschliche Würde bewusst lächerlich
macht, der nicht Musik um der Musik willen, sondern musikalische Attribute
um äusserlicher Effekte willen darbringt –: dann kann einem
wahrlich um den Fortbestand unserer ererbten Kultur bange sein.»
Diese Aussage ist typisch für den Anti-Jazz-Diskurs der 20er- und
30er-Jahre, der übrigens auch unter Vertretern der amerikanischen
«Black Bourgeoisie» zahlreiche vehemente Befürworter
fand. Er kulminierte schliesslich im Kampf der Nazis gegen die «Entartete
Kunst». Der Untergang Hitler-Deutschlands war daher auch ein Triumph
für den Jazz.
Es sei nicht verschweigen, dass nicht alle Protagonisten der Hochkultur
auf den Jazz einprügelten, so zeigte sich bspw. der Dirigent Ernest
Ansermet derart angetan vom Spiel des Klarinettisten und Sopransaxofonisten
Sidney Bechet, dass er ihm bereits 1919 einen prophetischen Aufsatz widmete.
Doch grundsätzlich waren die Fronten klar. Wie Cathy Ogren in ihrer
bahnbrechenden Studie «The Jazz Revolution: Twenties America and
the Meaning of Jazz» zeigt, war der Jazz in seinen Anfängen
tatsächlich ein Angriff auf die eurozentristische kulturelle Hegemonie.
Mit einer plebejischen Geste warf er fast alles über den Haufen,
was in der klassischen Musik hoch und heilig ist. Später sorgten
dann bspw. Thelonious Monk, Ornette Coleman oder John Zorn mit dem «shock
value» ihrer Musik dafür, dass es auch innerhalb der Jazzszene
zu heftigen Kontroversen kam.
Und heute? Herrscht heute nicht etwas gar viel Ruhe und Ordnung? Während
Wynton Marsalis den heiligen Gral des Jazz gefunden zu haben glaubt, hat
sich die Avantgarde im «anything goes» der Postmoderne verheddert
und dabei ihre Sprengkraft verloren. Dazu kommt eine Akademisierung der
Jazzausbildung, die nicht mehr aufzuhalten scheint. In der Deutschschweiz
ist die Integration der Jazzschulen in die Musikhochschulen besonders
weit gediehen. Die einen sehen darin eine längst überfällige
Aufwertung des Jazz und eine grosse Chance. Es gibt aber auch kritische
Stimmen, die vor der endgültigen Domestizierung des Jazz warnen.
Aufbruch oder Apotheose? Eingedenk der eingangs zitierten Monk‘schen
Weisheit wollen wir gar nicht erst versuchen, die Zukunft des Jazz vorauszusagen.
Vielmehr wollen wir aus seiner Geschichte ein paar Erkenntnisse ableiten,
die bei seiner Akademisierung nicht unbeachtet bleiben sollten.
SATCHMO, DUKE & BIRD
First things first! Die drei wichtigsten Jazzmusiker – Louis Armstrong
(1901-71), Edward Kennedy Ellington (1899-1974), Charlie Parker (1920-55)
– waren afro-amerikanische Autodidakten. Der in New Orleans, dem
mythischen Ursprungsort des Jazz, aufgewachsene Trompeter Armstrong legte
das swingende Fundament (und revolutionierte nebenei auch noch den amerikanischen
Pop-Gesang). Auf diesem Fundament errichtete der Bigband-Komponist Ellington
eine Kathedrale voller neuartiger, sublimer Sounds. Der Altsaxofonist
Parker verliess diese Kathedrale, um in den Strassenschluchten von New
York eine existenzielle, nackte Wahrheit zu predigen. Die rhythmischen,
harmonisch-melodischen und klanglichen Innovationen dieser Visionäre
kamen ohne (tiefgehende) Auseinandersetzung mit europäischen Einflüssen
zustande (die Allusionen auf Werke von Hindemith und Strawinsky, die Parker
in seine rasanten Improvisationen hineinschmuggelte, sind ein Beweis für
seine stupende Auffassungsgabe, bilden aber keinen unverzichtbaren Bestandteil
seines Stils). Ellington lehnte sogar Angebote von «Konservatoriumskomponisten»,
ihm umsonst Unterricht zu geben, ab, weil er einen Verlust an Originalität
befürchtete.
Armstrong, Ellington und Parker verkörpern auch Charaktereigenschaften,
die aus dem Jazz nicht wegzudenken sind. In gewisser Weise werden diese
Charaktereigenschaften sehr schön durch die Übernamen der drei
Musiker symbolisiert. So schwingt in «Satchmo» sehr viel von
Armstrongs ansteckendem Humor und seiner warmherzigen Bonhomie mit. «Duke»
verweist auf Ellingtons Sophistication, die ihm viel Respekt einbrachte,
und seine ritterlichen Tugenden wie Toleranz und Grosszügigkeit.
Und Parker war tatsächlich «Bird»: ein Vogel, der zu
kühnen Höhenflügen ansetzte. Bei Parker ist allerdings
auch eine tragische Interpretation seines Übernamens naheliegend:
Erinnert uns sein Schicksal nicht an Ikarus?
Bereits diese kurze, oberflächliche Bestandesaufnahme macht deutlich:
Der Jazz hat eine eigene Tradition, eine eigene Ästhetik (dazu gehören
u.a. ganz spezifische Instrumentaltechniken) und auch eine eigene Ethik.
Er unterscheidet sich m.a.W. grundlegend von der Klassik (wer dies nicht
glauben mag, muss sich zur Strafe Barbara Hendricks‘ schrecklichen
«Tribute to Duke Ellington», dem jegliches Flair für
raffiniertes Understatement und rhythmische Durchtriebenheit fehlt, in
voller Länge zu Gemüte führen!). Dieser Tatsache kann in
der Jazzausbildung gar nicht genug Gewicht eingeräumt werden! Sie
darf sich nicht an Modellen orientieren, die am Konservatorium entwickelt
wurden, sondern muss den Mut haben, eigene Wege zu gehen. Bei der Integration
einer Jazzschule in eine Musikhochschule ist also darauf zu achten, dass
Ersterer bei der Ausgestaltung des Lehrplans eine grösstmögliche
Autonomie konzediert wird, auf dass es nicht zu einem «unfriendly
takeover» kommt. Ansonsten besteht nämlich wirklich die Gefahr,
dass der Jazz zu einer in sich abgeschlossenen Repertoiremusik degradiert
wird und bald schon Gipsbüsten von Armstrong, Ellington und Parker
in den Klassenzimmern auftauchen! Damit dieses Horrorszenario der Musealisierung
des Jazz nicht Realität wird, tut dieser gut daran, sich seiner essenziellen
Elemente zu vergewissern.
IMPROVISATION, DEMOKRATIE & AFRIKA
Während Swing und Blues-Feeling manchmal nur eine untergeordnete
oder gar keine Rolle im Jazz spielen, ist die Improvisation omnipräsent
– ohne die Improvisationen von Ben Webster, Cootie Williams oder
Johnny Hodges wären z.B. denkwürdige Ellington-Kompositionen
wie «Ko-Ko», «Concerto for Cootie» oder «Warm
Valley» nicht komplett. Nun mag man einwenden: Aber Bach hat doch
auch schon improvisiert! Und in der indischen Musik spielt die Improvisation
ebenfalls eine herausragende Rolle! Solche Einwände erheischen eine
differenziertere Betrachtung der Rolle, die die Improvisation im Jazz
spielt.
Im Jazz findet Improvisation nicht nur als solistisches Komponieren in
Echtzeit statt, sondern auch in Form kollektiver Interaktion. Während
ein Symphonieorchester sich strikt den Vorgaben eines Dirigenten („Diktators“)
unterordnet, weisen Jazzcombos einen hohen Grad an flexibler, demokratischer
Selbstorganisation auf. Martin Williams, verstorbener Doyen der amerikanischen
Jazzkritik, schreibt:
In all its styles, jazz involves some degree of collective ensemble improvisation,
and in this it differs from Western music even at those times in its history
when improvisation was required. The high degree of individuality, together
with mutual respect and co-operation required in a jazz ensemble carry
with them philosophical implications that are so exciting and far-reaching
that one almost hesitates to contemplate them. It is as if jazz were saying
to us that not only is far greater individuality possible to man than
he has so far allowed himself, but that such individuality, far from being
a threat to a co-operative social structure, can actually enhance society.
Es würde den Rahmen dieses Aufsatzes (und den Horizont des Autors!)
sprengen, den philosophischen Dimensionen der Jazzimprovisation weiter
auf den Grund gehen zu wollen.
Für die Praxis lässt sich auch so ein wichtiger Wunsch ableiten,
nämlich, dass die Jazzausbildung dem interaktiven, kollektiven Aspekt
der Improvisation ebenso grosse Beachtung schenken sollte wie der individuellen
solistischen Kompetenz. Eine stärkere Sensibilisierung für die
afrikanischen „roots“ des Jazz wäre daher wünschenswert.
In traditionellen afrikanischen Gemeinschaften dient Musik nicht zur Unterhaltung
oder Erbauung, sondern ist ein eng mit dem Leben verknüpftes Ritual,
ein Drama, eine Form kollektiver Katharsis. Die Musik stärkt das
Gemeinschaftsgefühl, ihre Aussage lautet: Du bist ein Mensch, weil
du dazu gehörst, weil du teilnimmst, weil du deine Erfahrungen mit
anderen teilst. Ein Jazzmusiker sollte sich also nicht nur vom Diktum
„cogito ergo sum“ leiten lassen!
EINE NEUE «JAZZ COMMUNITY»?
Eine Schriftstellerin oder ein Komponist sind in der Regel froh, wenn
sie ihre Werke in Ruhe und Abgeschiedenheit ausbrüten können:
Allzu grosser Trubel ist in diesen Fällen der Kreativität nur
abträglich. Ein Jazzmusiker braucht ebenfalls Phasen der Introspektion,
doch um richtig aufzublühen, ist er auf den Kontakt zur «Jazz
Community» angewiesen. Ist diese nicht vorhanden oder ihm gegenüber
feindlich bzw. gleichgültig gestimmt, muss er halt eine eigene «Community»
aufbauen, um sich Gehör zu verschaffen. Genau dies hat z.B. Ornette
Coleman getan: Hätte er nicht eine Reihe kongenialer Mitmusiker (Don
Cherry, Charlie Haden, Billy Higgins, Ed Blackwell, Dewey Redman ...)
um sich geschart, würde sein Name heutzutage in den Jazzgeschichtsbüchern
höchstens in einer Fussnote auftauchen. Hierzulande haben in den
letzten Jahren Don Li und Nik Bärtsch eigene Netzwerke aufgebaut
(ist es ein Zufall, dass keiner von beiden eine Jazzschule besucht hat?).
Natürlich hat sich die «Jazz Community» stark gewandelt,
in ihrer ursprünglichen Form existiert sie auch in den USA nicht
mehr. So konnte der grosse afro-amerikanische Schriftsteller Ralph Ellison
die Jam-Session, also das spontane Stelldichein von Musikern in einem
After-Hours-Club, noch mit vollem Recht als «the jazzman‘s
true academy» bezeichnen. Inzwischen ist die Jam-Session zu einem
Relikt geworden, von dem man keine künstlerischen Impulse mehr erwarten
darf. In gewisser Weise sind heutzutage die Jazzschulen ein Ersatz für
die «Jazz Community». Es ist daher darauf zu achten, dass
der „spirit“ des Jazz an diesen Schulen in möglichst
vielen, unterschiedlichen Formen präsent ist. So ist es unverzichtbar,
dass an Jazzschulen auch Lehrer unterrichten, die selber als Performer
tätig sind. Studierende, die damit liebäugeln, eine aktive Musikkarriere
einzuschlagen, sollten möglichst früh die Chance erhalten, vor
Publikum aufzutreten (und zwar nicht in einem sterilen Vortragssaal, sondern
in einem richtigen Jazzclubambiente).
Die Auseinandersetzung mit der Jazzgeschichte gehört ebenfalls in
dieses Kapitel. Im Gegensatz zur Klassik sind dabei nicht Partituren,
sondern vornehmlich Tondokumente zu konsultieren: Dass es von fast allen
herausragenden Jazzmusikern repräsentative Aufnahmen gibt, ist nicht
nur ein Grund zur Freude, sondern auch eine Herausforderung an das Aufnahme-
und Differenzierungsvermögen der Studierenden. Diese Aufnahmen sind
nicht „tote Materie“: Wer sich ihnen im Wechsel von emphatischer
Osmose und analytischer Decodierung nähert, wird mit Sicherheit mehr
über das Geheimnis des Jazz erfahren, als jemand, der nur stundenlang
Skalen und Licks übt. Das „learning by listening and doing“
(die orale Überlieferung) darf auch in der akademischen Jazzausbildung
nicht zu kurz kommen! In diesem Zusammenhang sei an den blinden Pianisten
Lennie Tristano erinnert, der in den 40er-Jahren als erster damit begann,
eine Methode zur Vermittlung der Jazzimprovisation zu entwickeln (wobei
er allerdings dem kollektiven Aspekt der Improvisation zu wenig Beachtung
schenkte). Seine Schüler mussten Soli von Musikern wie Armstrong,
Lester Young oder Roy Eldridge zuerst übers Gehör lernen, dann
singen und schliesslich auf ihrem Instrument spielen (aus der «Tristano
School» gingen u.a. die brillanten Saxofonisten Lee Konitz und Warne
Marsh hervor).
PROGRESSIVER KLASSIZISMUS
Eine Positionsbestimmung des Gegenwartsjazz dürfte zum Schluss gelangen,
dass die Zeit der grossen, revolutionören Entwürfe, denen ein
Paradigmenwechsel zu folgen pflegt, vorbei ist. Das Innovationspotenzial
des Jazz ist heute nicht mehr in der allumfassenden Erneuerung der Parameter
(wie im Bebop) oder dem radikalen Angriff auf diese (wie im Free Jazz)
zu suchen, sondern vornehmlich in dem, was ich – in Anlehnung an
Ted Gioias Aufsatz «Neoclassicism in Jazz» – „progressiven
Klassizismus“ nennen möchte. Damit ist kein einheitlicher Stil,
sondern eine Spielhaltung gemeint, die sich weder von den obskurantistischen
Geheimlehren der Avantgarde noch von rein restaurativ-musealen Sirenengesängen,
noch vom post-modernen «anything goes» leiten lässt.
Es geht also um eine Balance von Bewahren und Verändern, um eine
(ewige) Suche nach dem Schnittpunkt zwischen konservativen und utopischen
Entwürfen. In der Musik von progressiven Klassizisten wird die Aufmerksamkeit
der Zuhörer nicht von zeitgeistigen Plattitüden oder nostalgischen
Arabesken absorbiert, sondern auf die raffinierte und nuancierte Transformation
des musikalischen Materials und damit die wahre, nie ganz ergründliche
Magie improvisatorischer Prozesse gelenkt (beachtliche Beiträge zum
progressiven Klassizismus verdanken wir z.B. Pianisten wie Brad Mehldau,
Enrico Pieranunzi oder Hans Feigenwinter sowie Saxfonisten wie Mark Turner,
Nat Su oder Domenic Landolf). Der progressive Klassizismus ist keine oberflächliche
Mode, sondern eine adäquate Antwort auf die Frage, wie sich der Geist
des Jazz aus einer Epoche, in der widerspenstige Autodidakten und Querköpfe
den Ton angaben, in eine Zeit, in der der Jazz seine akademische Nobilitierung
erfährt, transportieren lässt.
Wenn die Jazzschulen einen Beitrag zur Ausdifferenzierung dieses progressiven
Klassizismus leisten würden, anstatt allzu sehr der Allzweck-Mentalität
(Vielseitigkeit über alles!) bzw. dem Giant-Steps-Syndrom (Virtuosität
über alles!) zu huldigen, dann wäre dies sicherlich nicht das
schlechteste Szenario für die weitere Entwicklung des Jazz. Den Rest
erledigen dann sowieso die nicht eidgenössisch diplomierten „mavericks“
und „outcats“.
CODA: STIMMEN AUS DER PRAXIS
Wichtige Anregungen für diesen Aufsatz verdanke ich der Musik von
Parker, Ellington, Monk, Motian, Lovano, Jarrett usw., den Musikern, die
meine Fragen beantworteten, sowie folgenden Büchern und Aufsätzen:
Bjørn Alterhaug, Improvisation on a Triple Theme: Creativity, Jazz
Improvisation and Communiciation (Studia Musicologica Norvegica Vol. 30,
2004)
Francis Davis, Jazz and its Discontents (Da Capo Press 2004)
Ted Gioia, The Imperfect Art: Reflections on Jazz and Modern Culture (Oxford
University Press 1988)
Larry Kart, Jazz in Search of Itself (Yale Universtiy Press 2004)
Robert G. O‘Meally (Hrsg.), The Jazz Cadence of American Culture
(Columbia University Press, New York 1998)
eine enorm anregende Sammlung brillanter Aufsätze, Artikel und Essays,
u.a. „Jazz and American Culture“ von Lawrence W. Levine, „Constructing
the Jazz Tradition“ von Scott DeVeaux etc.
Martin Williams, The Jazz Tradition (2nd revised edition, Oxford University
Press 1993)
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